Carat Skandal Hintergründe

Anmerkungen von Notar, Rechtsanwalt und Steuerberater Günter Glock

Am 29.10.2013 erging von der Wiesbadener Staatsanwaltschaft die Einstellungsentscheidung nach    § 170 Abs.

Reinhard Zoffel soll durch leichtfertiges Verhalten dazu beigetragen haben, dass angeblich zu Unrecht von Carat an Zoffel Hoff Partner (ZHP) ausgezahlte Gelder an Drittfirmen weitergeleitet wurden.

Von der Existenz dieser Drittfirmen will die heutige Carat Führung nichts gewusst haben.

Reinhard Zoffel konnte aufgrund der zum damaligen Zeitpunkt bekannten Tatsachen nur zu dem Schluss kommen, dass diese Unternehmen im Verbund mit Carat standen.

Alle Vorwürfe die Carat Reinhard Zoffel gegenüber erhebt sind falsch!

... Das Gericht jedoch sprach gestern sowohl Hoff als auch seinen damaligen Geschäftspartner Zoffel indirekt von jeglichem Verdacht bewusster Tatbeteiligung frei. Die Annahme, dass Zoffel sich auf Absprachen mit Ruzicka zum Nachteil von Aegis eingelassen habe, wie die Staatsanwaltschaft unterstellt habe, habe sich nicht erhärten lassen.

Anmerkungen von Notar, Rechtsanwalt und Steuerberater Günter Glock

Der Werbemarkt im TV

Bei den Beteiligten des relevanten Marktgeschehens unterscheiden wir zwischen den Fernsehwerbevermarktern (i.d.R. die Vermarktungsgesellschaften der Fernsehsender, nachfolgend auch als Vermarkter oder Medien bezeichnet), den Media-Agenturen (wie Carat) und den Werbekunden (wie ZHP und anderen werbenden Firmen).

Anmerkungen von Notar, Rechtsanwalt und Steuerberater Günter Glock

Die vorerwähnten Verträge über die Mediendienstleistungen zwischen den Mediaagenturen, wie Carat, und den Werbekunden, wie ZHP, waren im Grunde alle in gleicher Weise gestaltet.