Endlich hat sich auch das erledigt...

Im Jahr 2006 schlitterte Reinhard Zoffel – damals kreativer Kopf der Komunikationsagentur Zoffel Hoff Partner – in einen der schillerndsten Skandale der Kommunikationsbranche: der Carat Skandal, in dem auch gegen ihn Vorwürfe laut wurden.

Da das Thema jahrelang große Aufmerksamkeit erregte, möchte diese Website knapp und wahrheitsgemäß zusammenfassen, was es mit dem Skandal auf sich hatte, damit dieses Kapitel nach einer viel zu langen Zeit endlich geschlossen werden kann und sich alle Beteiligten und Interessierten wieder wichtigeren Dingen widmen können.

Was also geschah?

Eine anonyme Anzeige aus dem Umfeld des Konzernes Carat Aegis Media brachte den Skandal ins Rollen. Der Vorwurf: Reinhard Zoffel soll durch leichtfertiges Verhalten dazu beigetragen haben, dass angeblich zu Unrecht von Carat an Zoffel Hoff Partner ausgezahlte Gelder an Drittfirmen weitergeleitet wurden.

Die einzige Presseerklärung von Reinhard Zoffel zu diesem Thema, die bis heute Gültigkeit hat, lautet: 

"Ich kann versichern, dass ich zu keiner Zeit an irgendwelchen Manipulationen oder gar persönlichen Bereicherungen einzelner Personen zu Lasten von Carat/Aegis Media oder anderen natürlichen bzw. juristischen Personen bewusst mitgewirkt habe."

Nach jahrelangen Kämpfen vor Gericht und der bedauernswerten Zerstörung der Agenturmarke Zoffel Hoff Partner stellte sich schließlich das Wesen dieses Rechtsstreits heraus, nämlich: Viel Wind um nichts.

„Sag ich doch“, dachte sich Reinhard Zoffel, als alle Vorwürfe gegen ihn nach 8 Jahren endlich abgewiesen waren.

Sowohl die Schadenersatzklage als auch die Strafanzeige wurden fallengelassen und 2013 das Ermittlungsverfahren von der Wiesbadener Staatsanwaltschaft eingestellt. Auch die zivilrechtliche Klage gegen Reinhard Zoffel wurde 2014 abgewiesen.

Somit sind sämtliche Vorverurteilungen in den acht Jahren des Rechtsstreits haltlos und Reinhard Zoffel ist uneingeschränkt rehabilitiert.

Zu Reinhard Zoffels Zufriedenheit haben sich die Wogen um ihn nun endgültig geglättet. Das eigene Gesicht auf Seite Drei der Bild-Zeitung zu sehen, ist zwar ganz schmeichelhaft, aber er hätte sich die jahrelange Aufregung trotzdem gerne gespart. Er hat seinen Glauben an die Werbebranche nicht verloren und ist mittlerweile schon lange mit viel wichtigeren Missionen beschäftigt – zum Beispiel damit, die Welt mit Themen-Marketing zu verbessern.