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Carat Aegis Media ist Dentsu Aegis Network

Samstag, 23. August 2014

Das Wichtigste

Sämtliche Vorwürfe der Mediaagentur Carat und ihrer Mutter Aegis Media gegen Reinhard Zoffel sind nun nach 8 Jahren „vor der Justiz gescheitert“. Reinhard Zoffel ist uneingeschränkt rehabilitiert.

 

Was finden Sie auf diesem Blog?

Auf diesem Blog finden Sie die bis heute wichtigsten Ereignisse eines der größten Skandale der Media Branche zusammengefasst und mit Pressestimmen der vergangenen 8 Jahre flankiert. Im Rahmen dieses Skandals wurden von Seiten des Konzerns Carat Aegis Media unhaltbare Vorwürfe gegen Reinhard Zoffel erhoben.

 

Eine anonyme Anzeige aus dem Umfeld des Konzernes Carat Aegis Media brachte den Skandal ins Rollen.

 

Was war letztendlich der Vorwurf gegenüber Reinhard Zoffel?

Reinhard Zoffel soll durch leichtfertiges Verhalten dazu beigetragen haben, dass angeblich zu Unrecht von Carat an Zoffel Hoff Partner (ZHP) ausgezahlte Gelder an Drittfirmen weitergeleitet wurden.

Von der Existenz dieser Drittfirmen will die heutige Carat Führung nichts gewusst haben.

Reinhard Zoffel konnte aufgrund der zum damaligen Zeitpunkt bekannten Tatsachen nur zu dem Schluss kommen, dass diese Unternehmen im Verbund mit Carat standen.

Alle Vorwürfe, die Carat Reinhard Zoffel gegenüber erhoben hat, sind falsch! 

 

Reinhard Zoffel hat mit vollem Einsatz gegen die Verleumdungen, die ihm gegenüber erhoben wurden  gekämpft.

Sämtliche Vorwürfe der Mediaagentur Carat und ihrer Mutter Aegis Media gegen Reinhard Zoffel sind nun nach 8 Jahren „vor der Justiz gescheitert“.

Das gilt für die Schadenersatzklage ebenso wie für die Strafanzeige.

 

Am 29.10.2013 erging von der Wiesbadener Staatsanwaltschaft die Einstellungsentscheidung nach § 170 Abs. 2 StPO für das Ermittlungsverfahren gegen Reinhard Zoffel!

 

Die von Carat eingebrachte zivilrechtliche Klage gegen Reinhard Zoffel wurde am 15.07.2014 abgewiesen. Mit dem Spruch des Oberlandesgerichts Frankfurt sind sämtliche Vorverurteilungen der letzten 8 Jahre haltlos. Reinhard Zoffel ist uneingeschränkt rehabilitiert.

Andreas Bölte, CEO Dentsu Aegis Network Deutschland & Zentraleuropa und damit eine zentrale Figur im Carat Skandal, hat sich Anfang August 2014 aus persönlichen Gründen dazu entschlossen, das Unternehmen zum Ende des Jahres zu verlassen ... !

 

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Ruzicka droht neue Anklage

Sonntag, 9. Dezember 2012 / erschienen: Horizont.net

Horizont.net schreibt ... Zitat:

Der wegen schwerer Untreue inhaftierte frühere Aegis-Chef Aleksander Ruzicka muss mit einer weiteren Anklage rechnen. Wie ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Wiesbaden erklärt, bereitet seine Behörde eine Anklage wegen Prozessbetrugs vor. Hintergrund ist eine angebliche Zusatzvereinbarung von Ruzicka mit seinem früheren Arbeitgeber Aegis Media aus dem Jahr 1999, die der Ex-Manager gefälscht haben soll.
 
Wann es zu der Anklageerhebung kommt, ist noch offen. Einen Termin wollte der Vertreter der Staatanwaltschaft nicht nennen, er betonte aber, dass ein hohes Interesse daran bestehe, die nötigen Schritte zügig einzuleiten.

Auch an anderer Stelle droht Ruzicka Ungemach. So hat Aegis Media über ihren Anwalt Strafanzeige gegen den 51-Jährigen gestellt - wegen uneidlicher Falschaussage bei seinem Auftritt als Zeuge im Zivilverfahren gegen die Ex-Inhaber der Agentur ZHP. ...

Mit den neuerlichen juristischen Schritten soll wohl nicht zuletzt verhindert werden, dass Ruzicka demnächst in den offenen Vollzug kommt. ....

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Geldwäsche-Verdacht

Mittwoch, 5. Dezember 2012 / erschienen: Der Wiesbadener Kurier

Der Wiesbadener Kurier schreibt ... Zitat:
Ermittlungsverfahren gegen Ex-Minister Hoff

Wiesbaden. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelt gegen Volker Hoff, den früheren hessischen Staatsminister und ehemaligen Cheflobbyisten der Adam Opel AG. Anlass dafür sei eine Anzeige von Aegis Media, so Andreas Winckelmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Konzern, der mit TV-Werbezeiten handelt, werfe dem einstigen CDU-Landespolitiker leichtfertige Geldwäsche vor. Von einem Zivilgericht ist Hoff bereits zur Zahlung von 2,5 Millionen Euro verurteilt worden. Sein Handeln habe den objektiven Tatbestand der Geldwäsche erfüllt, so die Kammer in ihrem Urteil vom 2. November. In diesem Verfahren ging es um Geschäfte, die Hoffs Werbeagentur mit dem früheren Vorstandsvorsitzenden von Aegis Media, Aleksander Ruzicka, gemacht hatte. Durch diese Geschäfte war der Konzern um insgesamt 35 Millionen Euro betrogen worden. Ruzicka ist deshalb zu elf Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

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Urteil vom Landgericht Wiesbaden verkündet:

Freitag, 2. November 2012

Das Landgericht Wiesbaden gab in seinem heutigen Verkündungstermin der Klage der Carat Deutschland GmbH gegen Reinhard Zoffel und Volker Hoff statt. Das Gericht begründet die Haftung der früheren Geschäftsführer von ZHP mit der Leichtfertigkeit, mit der Reinhard Zoffel und Volker Hoff auf die vertraglichen Absprachen und Zusagen des früheren Geschäftsführers von Carat – Aegis-Media, Aleksander Ruzicka, vertraut haben. Aleksander Ruzicka wiederum wird vorgeworfen, Vermögenswerte von Carat veruntreut zu haben, wodurch Carat ein Schaden in Höhe von € 2,5 Mio. entstanden sein soll. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

RA Glock:  "Das Urteil ist für uns überraschend und enttäuschend. Aufgrund der durchgeführten Beweisaufnahme war mit einem solchen Urteil nicht zu rechnen. Wir werden nun die schriftliche Urteilsausfertigung abwarten und die Entscheidungsgründe sorgfältig analysieren, um danach über die Einlegung der Berufung zu entscheiden."

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ALEKSANDER RUZICKA: "Ich muss um 16 Uhr zu Hause sein"

Donnerstag, 16. August 2012 / erschienen: Horizont.net


Horizont.net schreibt ...... Zitat:

Mit Spannung war er erwartet worden - der Auftritt von Aleksander Ruzicka im Rechtsstreit vor dem Wiesbadener Landgericht zwischen der Mediaagentur Carat und den früheren Chefs der Agentur ZHP. Von Reinhard Zoffel und Volker Hoff fordert die Aegis-Tochter im Nachgang der Ruzicka-Affäre 2,5 Millionen Euro Schadensersatz.

Der 2009 wegen schwerer Untreue zu mehr als elf Jahren Haft verurteilte frühere Aegis-Chef trat diesmal als Zeuge auf. Nachdem ihm die Handschellen abgenommen worden waren, machte er zunächst Angaben zu seiner Person. Der 51-Jährige führt derzeit in der Justizvollzugsanstalt Darmstadt als Chefredakteur die Gefangenenzeitung .........

Ruzicka hatte sich detalliert auf die Befragung vorbereitet und zahlreiche Unterlagen mitgebracht - und anderem frühere Allgemeine Geschäftsbedingungen der TV-Vermarkter sowie Jahresvereinbarungen von Aegis mit diesen. Seine Ausführungen waren zum Teil sehr ausführlich, sodass seine Befragung mehr als vier Stunden dauerte. Ruzicka selbst schien das nicht viel auszumachen. Scherzhaft wies er nur auf das Timing für seinen Rücktransport ins Gefängnis hin: "Ich muss um 16 Uhr zu Hause sein."
 
Mit seinen Ausführungen stützte er im Wesentlichen die Position von ZHP und widersprach zugleich den Aussagen der Zeugen von IP Deutschland und Seven-One Media. So sei es keineswegs ungewöhnlich gewesen, dass ein Kunde der Größe von ZHP sehr hohe Rabatte bekommen konnte. Bei ZHP hätten diese bis zu 97 Prozent betragen. Ein Kunde wie Bonduelle habe bis zu 92 Prozent Nachlass bekommen, erklärte Ruzicka. Auch betonte der frühere Mediamanager noch einmal, dass aus seiner Sicht Carat beziehungsweise Aegis nie über eigene Freispotkontingente verfügt habe, sondern diese von den Vermarktern immer nur kundenbezogen gewährt wurden.
 
Die Kommerzialisierung solcher Freispots habe darin bestanden, durch deren Vermittlung an Werbungtreibende ein Sonderhonorar für die Mediaagentur zu erwirtschaften. So habe die Gruppe 2006 mit einem Freispotvolumen im Wert von insgesamt etwa 110 Millionen Euro Sonderhonorare in Höhe von 17 Millionen Euro generiert. Die durchschnittliche Rate, die man dabei pro Kunde für die Agentur erzielt hat, lag Ruzicka zufolge bei 13 bis 14 Prozent. Im Fall von ZHP bei 20 Prozent. Der Kunde sei für Carat also sehr attraktiv gewesen.
 
Ohnehin seien kleinere Kunden in diesem Zusammenhang beliebter als große, weil sie weniger Druck auf die Honorare ausübten und eher bereit seien, Freispots auch in schlechten Umfeldern abzunehmen. "Je kleiner ein Kunde, desto interessanter ist er für die Mediaagentur", so Ruzickas These. Die Zusammenarbeit mit ZHP war ihm zufolge noch aus einem anderen Grund wichtig für Carat: Von den Kontakten der ZHP-Chefs in politische Kreise habe man sich zusätzliche Aufträge versprochen.
 
Für wie glaubwürdig das Gericht die Aussagen von Ruzicka hält, wird im Herbst bekannt. Am 2. November will die 2. Zivilkammer unter Vorsitz von Richterin Martina Müller eine Entscheidung verkünden. 

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RUZICKA BESTÄTIGT !

Donnerstag, 16. August 2012

Aleksander Ruzicka   b e s t ä t i g t   den Vortrag der Beklagten !


Details folgen ...

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Werbespots zu Spottpreisen

Mittwoch, 15. August 2012 / erschienen: Wiesbadener Kurier

Der Wiesbadener Kurier schreibt .... Zitat:

ZIVILPROZESS Warum Aegis Media von Reinhard Zoffel und Volker Hoff 2,5 Millionen Euro haben will

Von Christoph Cuntz

Volker Hoff, einst Hessens Europaminister und bis vor kurzem Cheflobbyist der Adam Opel AG, war gar nicht erst zur Verhandlung erschienen. Dabei geht es auch für ihn um viel. Immerhin um 2,5 Millionen Euro, die Aegis Media - ein Konzern, der im großen Stil mit TV-Werbezeiten handelt - von ihm und seinem früheren Geschäftspartner Reinhard Zoffel fordert. Mit diesem Betrag soll der Schaden beglichen werden, der Aegis aus Geschäften entstanden war, die der frühere Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Aleksander Ruzicka, in den Jahren bis 2006 mit der Wiesbadener Werbeagentur Zoffel Hoff Partner (ZHP) gemacht hatte.

Ruzicka ist längst rechtskräftig verurteilt. Er hatte seinen einstigen Arbeitgeber um 35 Millionen Euro betrogen, ein großer Teil des Geldes war über ZHP abgeflossen. So sei gute Leistung honoriert worden, erklärt Reinhard Zoffel den Geldfluss. Die Geschäfte damals hätten allen genutzt: ihm und Volker Hoff, aber auch Aegis Media und den Kunden, die ZHP betreut hatte.

Geldtransfers strafbar?

Aegis Media wiederum spricht von Scheingeschäften, die Ruzicka mit ZHP eingefädelt habe. Teil dieser Scheingeschäfte soll es gewesen sein, dass Zoffel und Hoff Millionen, die der frühere Aegis-Chef veruntreut hatte, ohne erkennbaren Grund weiterleitete an Firmen, die im Wesentlichen dem Privatmann Ruzicka gehörten.

Waren die Geldtransfers allein schon strafbar? Ganz nebenbei ist auch das eines der Themen in dem Prozess vor der Zivilkammer, deren Vorsitzende Martina Müller „leichtfertige Geldwäsche“ nicht ausschließen will.

Ob reale oder scheinbare Geschäfte: Nach beiden Erklärmustern ging es um TV-Werbezeiten, die Ruzicka weitergereicht hatte an ZHP. Spots, die zu „besonderen Einkaufsvorteilen“ zu haben waren, wie auch Zoffel nicht ausschließt. Denn Aegis habe kleine Agenturen wie ZHP regelrecht geködert und diesen „alle nahezu unverkäuflichen Werbezeiten angedreht“, als „preiswerten Einstieg in die Fernsehwerbung“.

Manager der größten TV-Sendergruppen haben Zoffels Darstellung gestern widersprochen. Die Werbezeiten der RTL-Gruppe vermarktet IP-Deutschland, Martin Wolff ist dort Mitglied der Geschäftsleitung. Nach seiner Darstelllung hatte ZHP 2005 von seinem Unternehmen Werbezeiten gekauft, die nach dem Listenpreis 3,52 Millionen Euro gekostet hätten. ZHP aber bekam das Paket für knapp 300 000 Euro. Maßgeblichen Anteil daran hatte der damalige Aegis-Chef Ruzicka.

Ein so hoher Rabatt sei für ihn „schwer nachvollziehbar“, so Martin Wolff als Zeuge vor Gericht. Über die hohen Preisnachlässe könne er „nur schmunzeln“. Die bekämen bei der RTL-Gruppe nicht einmal die Großkunden.

Hohe Rabatte

Unrealistisch ist offenkundig auch das Geschäftsmodell, über das ZHP Werbezeiten von SevenOneMedia bezogen hatte. So heißt das Unternehmen, das die Werbung für Sat 1 und Pro Sieben vermarktet. Die Spots, die ZHP dort über Aegis und damit über Ruzicka geordert hatte, hätten nach Liste einen Wert von 3,5 Millionen Euro gehabt. Aber Zoffel und Hoff mussten nur zehn Prozent dieses Preises zahlen. „Ich glaube, das kann nicht sein“, so Thomas Wagner, Geschäftsführer bei SevenOneMedia, als Zeuge im Zivilprozess. Er hat geprüft, welche Konditionen acht vergleichbaren Kunden eingeräumt worden waren: Die hatten immerhin noch zwischen 60 und 78 Prozent des ursprünglichen Listenpreises zahlen müssen.

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Aleksander RUZICKA kommt als Zeuge vor Gericht

Freitag, 4. Mai 2012 / erschienen: Horizont

Der Horizont schreibt ... Zitat:

Aleksander Ruzicka kommt als Zeuge vor Gericht

... Dem Vernehmen nach wird er im Landgericht frühere Kollegen und Marktpartner treffen, denn auch der Geschäftsführer von Seven One Media Thomas Wagner und der IP-Geschäftsleiter Martin Wolff sollen in den Zeugenstand berufen werden. Das gilt auch für den Prokurist von Aegis Media Marco Lüderitz und deren Einkaufschef Jürgen Lindner ......

... Ruzicka selbst wurde inzwischen aus dem Untersuchungsgefängnis Weiterstadt in die JVA Darmstadt verlegt. Ende 2013 wird er dort zwei Drittel seiner Haftstrafe abgesessen haben und könnte entlassen werden. Womöglich droht ihm aber noch ein zweites Strafverfahren wegen Prozessbetrugs. Angeblich will die Wiesbadener Staatsanwaltschaft noch in diesem Sommer Anklage erheben. Sollte es in diesem Fall zu einer weiteren Verurteilung kommen, könnte sich die Haftstrafe von Ruzicka auf bis zu maximal 15 Jahren verlängern, wovon er dann zehn Jahre absitzen müsste. ejej

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Offener Brief an:

Mittwoch, 15. Februar 2012

Alle Entscheidungsträger, deren Unternehmen Kunden der Media Agentur Carat Aegis Media sind.

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

gestatten Sie mir, dass ich mich vorstelle. 

Mein Name ist Reinhard Zoffel. Ich war bis zum Jahr 2007 geschäftsführender Gesellschafter einer der zur damaligen Zeit erfolgreichsten eigentümergeführten Werbeagenturen, der Zoffel Hoff Partner.

Sie erinnern sich möglicherweise noch an den Skandal rund um die Media Agentur Carat Aegis Media

Es ging um den Vorwurf der Untreue im Hause Carat - eine der größten Media Agenturen der Welt .

In diesem Zusammenhang wurde Herr Alexander Ruzicka, damals Kopf von Carat Aegis Media zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

Wie sich später herausstellte kam der Skandal durch eine anonym abgegebene Strafanzeige des Unternehmensanwalts des Hauses Carat Aegis Media – RA Dr. Johann-Christoph Gaedertz - ins Rollen.

Mit von dieser Anzeige betroffen war damals auch meine Werbeagentur Zoffel Hoff Partner.

Die aggressive Berichterstattung und die unhaltbaren Vorwürfe durch die neue Carat Führung zerstörte am langen Ende die wirtschaftliche Grundlage der Agentur ZHP, nachdem sie in Wunschkind umfirmierte und Reinhard Zoffel das Unternehmen verlassen musste.

Somit scheiterte das Agenturprojekt ZHP an den skrupellosen Machenschaften der damaligen aber auch heutigen Führung des Mediakonzerns, Carat Aegis Media.

Detaillierte Informationen erfahren Sie bei Interesse auf dieser Internetseite.

Sie stellen sich nun sicher die Frage, inwieweit Sie oder Ihr Unternehmen (falls es Kunde des Hauses Carat Aegis Media ist) diese Thematik tangiert.

Ich denke, es könnte die finanziellen Interessen aller Kunden des Hauses Carat Aegis Media direkt berühren.

Am langem Ende, geht es um die Frage „Wem gehören die Rabatte, Freispots, Rückvergütungen und sonstigen Einkaufsvergünstigungen, wenn Mediaagenturen im Rahmen der in dieser Branche üblichen Geschäftsbesorgungsverträge, den Mediaeinkauf für die Werbekunden tätigen.

Zu diesem Thema hat das Oberlandesgericht München klare Worte gesprochen. In seinem Urteil vom 23.12.2009 (Aktenzeichen 7 U 3044/09) sagt das Oberlandesgericht München in seinem Leitsatz:

Hat sich eine Media-Agentur vertraglich verpflichtet, für den Kunden alle am Markt realisierbaren Vorteile zu erzielen und an ihn weiterzuleiten und beim Media-Einkauf durchgesetzte wirtschaftliche Vorteile, die weder Tarifbestandteil der Medien noch marktüblich sind, in voller Höhe an den Kunden weiterzugeben, ist sie verpflichtet, nicht nur die rein kundenbezogenen, sondern grundsätzlich auch die agenturbezogenen Rabatte und Vorteile an den Kunden weiterzugeben, soweit sie diesem zuzurechnen sind. 

Damit stellt das Gericht klar, dass auf Grundlage der bestehenden üblichen Geschäftsbesorgungsverträge sämtliche an die Mediaagenturen ausgekehrten Einkaufsvorteile uneingeschränkt an die Werbekunden weiter zu reichen sind. Dies ist jedoch vielfach nicht geschehen – im Gegenteil die Einkaufsvorteile wurden in erheblichem Umfang von Carat Aegis Media zu eigenen Gunsten kommerzialisiert. Damit jedoch nicht genug, Carat Aegis Media versucht in einem gegen mich geführten Prozess auch noch die an mein früheres Unternehmen weitergeleiteten Einkaufvorteile zurück zu verlangen und verklagte mich auf einen Millionenbetrag.

Auch oder gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen selbst, wenn mit harten Bandagen gekämpft wird, moralische Leitplanken das Tun und Handeln jedes einzelnen Kaufmanns aber auch großer Konzerne leiten.

Hier geht es nicht mehr in erster Linie ums Geld, sondern um die Grundwerte einer Gesellschaft.

Wer sich in derartiger Form unmoralisch aufführt muss mindestens den Schaden, den er anrichtet bezahlen. Auch Ihr Unternehmen könnte, wenn es Kunde der CARAT Aegis Media bzw. einer ihrer Tochterfirmen ist oder war, von der Logik des Urteils, das das Münchner Landgericht gefällt hat, betroffen sein.

Reinhard Zoffel

 

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Interview bringt CARAT weiter unter Druck

Donnerstag, 8. Dezember 2011 / erschienen: Horizont

Der HORIZONT Nr. 49/2011 schreibt ... Zitat:

Von Jürgen Scharrer
Thomas Salomon ist der Mann, der für die Organisation Werbungtreibende im
Markenverband (OWM) die Musterverträge konzipiert hat, die das Verhältnis
zwischen Agenturen und Kunden regeln......

.... Tradingmodelle sind zunächst einmal strukturell nichts Ungewöhnliches. Kompliziert wird es erst dadurch, dass die Mediaagenturen zwei Modelle nebeneinander betreiben und sich dadurch womöglich Interessenkonflikte ergeben. Die Werbetreibenden wollen die Agenturen als unabhängige Berater.

.... In den klassischen Geschäftsbesorgungs- und Transparenzmodellen wird unterschieden zwischen kundenbezogenen und agenturbezogenen Rabatten und Vorteilen. Dass die kundenbezogenen Rabatte beim Kunden landen, ist weitgehend unstrittig. Strittig war immer nur, wem die agenturbezogenen Rabatte zustehen....

.... hat sich inzwischen die Auffassung durchgesetzt, dass auch die agenturbezogenen Rabatte anteilig den Werbetreibenden gehören, da die Agenturen nur aufgrund der Bündelung von Kundenetats in den Genuss dieser Zuwendungen kommen.....

Entscheidend ist, dass der Kunde einen Anspruch hat, an den Einkaufsvorteilen der Agentur entsprechend seinem Anteil am Agenturvolumen zu partizipieren.

.... wie viel eine Zustimmung zu Trading juristisch wert ist, wenn die Mediaagentur nicht detailliert darüber aufklärt, wie das Modell wirtschaftlich funktioniert.

... Wenn man davonausgeht, dass die Agentur auch im Geschäftsmodell Trading von seiner Bündelungsfunktion profitiert, haben die Kunden ein Recht zu erfahren, wie groß diese aus der Bündelung resultierenden Vorteile sind – und können ihren proportionalen Anteil daran beanspruchen.

.... TV-Branche. Die sagen: Restposten gibt es bei uns gar nicht. Wenn dem so ist, bricht das Argument der Mediaagenturen in sich zusammen.

.... Eine Problematik, ist, dass man es in der Regel ja bei einer Agentur nicht mit einem einzelnen Rechtsträger zu tun hat, sondern mit einer Vielzahl von Erfüllungsgehilfen, wie das juristisch heißt, also rechtlich eigenständigen Firmen, über die dann zum Beispiel auch Trading-Deals abgewickelt werden. Deshalb rate ich auch immer dazu, vertraglich abzusichern, dass sich die Transparenzverpflichtungen auch auf alle Gesellschaften erstrecken, die die Agentur einsetzt, um ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen.

 

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